Meine Bildwelt speist sich motivisch aus meiner Erfahrungswelt als Architektin. Die Baustelle wird für mich zur Bildstelle - ein Fundus des Vergänglichen und des Zukünftigen zugleich. Das Hineinkriechen in das menschliche Urbedürfnis eine Behausung zu erschaffen, sich zu verorten bis hin zur Ablesbarkeit des Gelebten in einer alten oder neuen Bausubstanz, ist für mich vergleichbar mit archäologischem Vorgehen. All das fliest zusammen in Malerei, Zeichnungen, fotografischen Arbeiten und Skulpturen. So entstehen neue Strukturen und vielschichtige Formen in dem der Mensch eine Zentrale Rolle spielt.